Neuseeland besteht aus zwei großen Inseln und mehreren kleineren Inselgruppen. Diese liegen im Pazifik, südöstlich von Australien. Derzeit leben knapp vier Millionen Menschen in Neuseeland, über 85 % sind Europäer. Die Hauptstadt ist Wellington. Das Staatsoberhaupt ist die britische Königin, die durch den Generalgouverneur, seit 2006 Anand Satyanand, vertreten wird. Die Amtssprache ist Englisch, jedoch existiert seit 1987mit Maori eine zweite Amtssprache.
Geologisch betrachtet ist Neuseeland ein Gebirgsland. Mehr als 220 Berge mit einer Höhe von über 2280 Meter sind auf den Inseln vorhanden. Der Mount Cock ist hierbei mit 3764 Metern der höchste Berg des Staates.
Das Klima ist größtenteils gemäßigt. Gleichwohl herrscht im Norden Neuseelands im Sommer ein subtropisches Klima. Das Besondere sind die jährlichen Sonnenstunden. An vielen Orten sind 2000 und mehr möglich, was auch in den Wintermonaten der Fall sein kann. Die Regenfälle sind relativ hoch und flächendeckend auf das gesamte Land verteilt, was zu einzigartigen Wäldern führt und eine landwirtschaftliche Nutzung der Böden begünstigt. Die vier Jahreszeiten sind auch auf Neuseeland gegeben, jedoch könnte man diesen Eindruck aufgrund des alljährlichen milden Temperaturverlaufs sehr schnell verlieren.
Die Flora und Fauna ist beeindruckend und einzigartig, zugleich aber auch bedroht. Dominierend ist vor allem die Vogelwelt, welche jedoch, im Zuge der Besiedelung Neuseelands, durch die Menschen stark dezimiert wurde. Der Kiwi, ein flugunfähiger Nachtvogel, ist das Nationalsymbol und gehört zu den gefährdeten Arten. Die Flora wird durch die massiven Regenmengen und den vielen Sonnenstunden begünstigt. Ob riesige Buchenwälder, Moore, Graslandschaften oder Farne, alles erstrahlt in einem satten Grün und wird gelegentlich durch einzigartige Blütenpflanzen komplettiert. Darüber hinaus sind mehr als 20% der Fläche Neuseelands als Nationalparks, Wälder oder Reservate deklariert.
Das Kurioseste an Neuseeland und überdies der erste Gedanke, der mit diesem Land in Verbindung gebracht wird, ist das unverhältnismäßige Verhältnis von Menschen und Schafen. Schafe sind die wichtigsten Zuchttiere auf Neuseeland und mit rund 55 Millionen fast 14-fach häufiger anzutreffen als Menschen.
Ein faszinierendes Land, das seine Besucher fesselt und ihnen immer im Gedächtnis bleiben wird. Viele Menschen sehnen sich nach so einer tief greifenden Erfahrung. Wer das Realität werden lassen und sich dabei noch adäquat bilden möchte, hat die Möglichkeit ein Semester an einer neuseeländischen Universität zu verbringen.
Die Voraussetzungen sind moderat. Ein Abitur bzw. die Fachhochschulreife öffnet die erste Tür. Des Weiteren müssen gute Englischkenntnisse vorhanden sein, die im Vorfeld mittels eines Tests überprüft werden. Das sind die entschiedenen Faktoren, die eine unglaubliche und unvergessliche Reise ermöglichen. Der Nutzen einer derartigen Reise ist vielfältig. Neue Freundschaften werden geschlossen, eine komplett neue Welt kann entdeckt werden und darüber hinaus wird das Studium an einer modernen, sehr gut ausgestatteten Universität absolviert. Informationen und Beratung findet man über www.auslandssemester-neuseeland.de.
Worauf noch warten? Auf ans andere Ende der Welt.