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Redakteur: Robert-Havemann-Gesellschaft
Kategorie: Politik
Veröffentlicht am: 17.12.2009 12:11

Open-Air-Ausstellung „Friedliche Revolution 1989/90“ auf dem Berliner Alexanderplatz bis 3. Okto

Berlin, 17. Dezember 2009. Die Open-Air-Ausstellung „Friedliche Revolution 1989/90“ auf dem Berliner Alexanderplatz ist bis zum 3. Oktober 2010 verlängert worden. Ursprünglich sollte sie Mitte November dieses Jahres enden. Seit der Eröffnung Anfang Mai 2009 haben über eine Million Besucher aus der ganzen Welt die Ausstellung gesehen.

Tom Sello, Kurator und Projektleiter in der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V., sagt: „Wir freuen uns, dass unsere Ausstellung noch bis zum 20. Jahrestag der Einheit in Berlin gezeigt wird. Die Friedliche Revolution endete ja nicht mit dem Mauerfall 1989. Damals war noch völlig offen, wie es mit der DDR weitergehen wird. Revolutionen finden nun einmal nicht an einem Tag statt.“ Noch immer zieht es täglich tausende Besucher in die Ausstellung: „Von Anbeginn der Ausstellung war das Interesse sehr hoch; dass es bis jetzt unverändert angehalten hat, bestätigt uns umso mehr“, sagt Moritz von Dülmen, Geschäftsführer der Kulturprojekte Berlin.

Die Ausstellung dokumentiert am historischen Ort den friedlichen und erfolgreichen Verlauf des gesellschaftlichen Umbruchs in Ostdeutschland und das Ende der kommunistischen Diktaturen in Ost- und Mitteleuropa. Berlin war ein zentraler Ort der Friedlichen Revolution. Mit 700 Foto-, Bild- und Textdokumenten sowie mit Filmbeiträgen an neun Medienstationen vermittelt die Ausstellung einen lebendigen Eindruck von den damaligen Ereignissen.

Die Ausstellung ist unverändert 24 Stunden täglich zugänglich. Das Führungsangebot ist unter www.revolution89.de/Führungen zu finden. Der Informationspavillon bleibt über die Wintermonate geschlossen und wird am 7. Mai 2010 wiedereröffnet. Das Begleitmagazin zur Ausstellung kann online über www.mauerfall09.de bestellt werden.

Die Ausstellung „Friedliche Revolution 1989/90“ wird in Kooperation mit Kulturprojekte Berlin aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und des Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages verwirklicht.

Die Bundeszentrale für politische Bildung zeichnete die Ausstellung kürzlich mit dem „einheitspreis – Bürgerpreis zur Deutschen Einheit 2009“ aus als herausragendes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement im Zusammenwachsen von Ost und West in Deutschland und Europa.

Weitere Informationen unter: www.revolution89.de / www.mauerfall09.de