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Schlagzeilen | 19.08.2009 17:21  Drucker

Erdgasautos in Franken auf der Überholspur


Umweltschonend mobil sein: In Ober- und Unterfranken ist das dank zahlreicher Erdgastankstellen kein Problem. An insgesamt etwa 35 Zapfsäulen kann Erdgas als Kraftstoff getankt und damit der Geldbeutel geschont werden. Besonders stark engagieren sich die rund 20 lokalen Versorger, die sich im Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern zusammengeschlossen haben. „Wir sehen es als einen Beitrag zum Klimaschutz und als Investition in die Infrastruktur Nordbayerns“, erklärt Hans E. Nestmann, Sprecher des Initiativkreises.

Von Bamberg bis Bayreuth, von Hof bis Hammelburg, von Wunsiedel bis Neustadt bei Coburg, von Bad Kissingen bis Kitzingen reicht das Erdgasnetz des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern. Mehr als die Hälfte der etwa 35 Erdgastankstellen in Franken werden von den Mitgliedern betrieben. Ober- und Unterfranken weisen damit eine besonders hohe Tankstellendichte auf. Aber auch außerhalb der beiden Regierungsbezirke wird das Tankstellennetz dichter. Rund 850 Erdgas-Zapfsäulen gibt es in ganz Deutschland.

 Bis zu 30 Prozent Zuwachs beim Absatz

Dass sich Erdgas als Kraftstoff etabliert hat, belegen weitere Zahlen: 2008 konnten die Mitgliedsunternehmen des Initiativkreises im Vergleich zum Vorjahr in der Regel zweistellige Zuwachszahlen an den Erdgaszapfsäulen verzeichnen. In der Spitze hat der Erdgasabsatz sogar um rund 30 Prozent zugelegt. „Wir sind überzeugt, dass Erdgas als Kraftstoff die derzeit sinnvollste Alternative zu Diesel und Benzin ist“, so Klaus Rubach, Geschäftsführer der Stadtwerke Bamberg, in deren Fahrzeugflotte bereits nahezu jedes vierte Auto mit Erdgas fährt. „Angesichts einer wachsenden Modellpalette, die jetzt auch sehr leistungsstarke Motoren umfasst, werden Erdgasautos bald keine Seltenheit mehr auf Frankens Straßen sein.“

 

Laut Nestmann liegen die Vorteile von Erdgas als Kraftstoff auf der Hand: Autofahrer können im Vergleich zu Benzin etwa 50 Prozent der Kraftstoffkosten sparen. Im Vergleich mit Diesel ist Erdgas ca. ein Drittel günstiger. Die geringen Verbrauchswerte gerade neuerer Erdgasautomodelle wie der Mercedes B-Klasse, dem Opel Zafira und dem VW Touran tun ein übriges, um die Tankkosten zu senken. So gibt Volkswagen beispielsweise beim Passat TSI EcoFuel bei einer Leistung von 150 PS Kraftstoffkosten von weniger als 4,50 Euro pro 100 Kilometer an. Ein weiterer Punkt, der viele Erdgasautofahrer überzeugt hat, ist die saubere Abgas-Bilanz. So produziert ein Erdgasauto bis zu 25 Prozent weniger Kohlendioxid als der jeweils vergleichbare Benziner und auch bei anderen Schadstoffen hat Erdgas gegenüber den konventionellen Kraftstoffen die Nase vorn. Wie sauber Erdgasautos sind, zeigt der VW Passat TSI EcoFuel. Im Eco-Test des ADAC erhielt er als erstes Fahrzeug überhaupt die Höchstwertung 5 Sterne.

 Stadtwerke Vorreiter bei umweltschonender Mobilität

Die im Initiativkreis zusammengeschlossenen Energieversorger engagieren sich nicht nur bei der Infrastruktur. Sie sind selbst Vorreiter in Sachen umweltschonendes Autofahren. So hat die Mehrzahl der Stadtwerke einen Großteil ihrer Fahrzeugflotte auf Erdgas umgestellt. In Franken sind darüber hinaus bereits zahlreiche Busse, Taxis und städtische Fahrzeuge mit Erdgas unterwegs. Die Gasversorgung Wunsiedel unterstützt zum Beispiel in ihrer Heimatstadt einen erdgasbetriebenen Bürgerbus.

 Presseinformation des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern im VBEW e. V. Dem Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern im VBEW e. V. gehören rund 20 lokale und regionale Energieversorger an, die insgesamt einen jährlichen Umsatz von mehr als 640 Millionen Euro erwirtschaften und ca. 1.500 Mitarbeiter beschäftigen. Der Zusammenschluss dient der Bündelung von Kompetenzen und Erfahrungen sowie der Koordination gemeinsamer Aktivitäten im Interesse der Kunden. 

Pressekontakt:

Siynet Spangenberg

Fröhlich PR GmbH i.A. des Initativkreises Stadtwerke Nordbayern im VBEW e.V.

Alexanderstraße 14

95444 Bayreuth

Tel.: 0921/75935-53

Fax: 0921/75935-60

Email: s.spangenberg@froehlich-pr.de

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 Informationen

Quelle: initativkreis-stadtwerke.de
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