Reutlingen. Der Studiengang Wirtschaftsinformatik der Fakultät Informatik ist bundesweit Spitze. Beim gemeinsamen Hochschulranking der Wirtschaftswoche, des Handelsblattes und der Zeitschrift Junge Karriere belegte der Studiengang Platz 1 unter allen deutschen Hochschulen. Für das Ranking wurden 5000 Personalchefs nach ihrer Einschätzung der Ausbildung gefragt.
Nach den Zahlen der Erhebung konnte der Studiengang Wirtschaftsinformatik in dem Ranking einen Wert von 10,8 % erreichen. Damit landete der Reutlinger Studiengang auf Platz 1, noch vor den entsprechenden Studiengängen der Hochschule Karlsruhe (10,3 %) und der Hochschule München. Auf den weiteren Plätzen folgen aus Baden-Württemberg die Hochschule Furtwangen auf Platz 6 und die Hochschule Pforzheim auf Platz 10.
Für Prof. Dr. Dietmar Bönke, Dekan der Fakultät Informatik, ist das hervorragende Abschneiden der Wirtschaftsinformatik eine Bestätigung für das Engagement aller Kollegen. „Gemeinsam haben wir ein attraktives Studienangebot geschaffen und arbeiten eng mit Unternehmen zusammen. Auf diesen Weg wollen wir weiter gehen und die stark praxisorientierte Ausbildung an der Fakultät weiter voran treiben“, so Bönke. „Kern unserer Philosophie der Informatik-Ausbildung ist die Interdisziplinarität als Verbindung zwischen Kulturen im menschlichen und fachlichen Sinne“.
Ein Ansatz, den Bundespräsident Horst Köhler bei seinem Besuch an der Hochschule Reutlingen unterstütze. Bei der zukünftigen Ausbildung gehe es nicht nur um effizientes Lernen, sondern auch darum, den Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Talente zu entdecken und zu entwickeln. „Für die weitere Entwicklung der Informatik-Ausbildung an der Hochschule Reutlingen wird diese ganzheitliche Denkweise, die sich sowohl an ökonomischen als auch an kulturellen oder ethischen Kategorien orientiert, von besonderer Relevanz sein“, so der Dekan der Fakultät Informatik.
Einen Erfolg konnte bei dem Hochschulranking auch die ESB Business School der Hochschule Reutlingen verbuchen. Auch sie landete bei dem Hochschulranking auf Platz 1. Prof. Dr. Ottmar Schneck, Dekan der ESB Business School:„Die Fokussierung der Studieninhalte der ESB Business School Reutlingen präpariert die Studenten auch außerhalb des rein betriebswirtschaftlichen Wissens bestens für den Berufseinstieg“. Zudem würden eine intensive Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, internationale Professoren mit langjähriger Management-Erfahrung, zahlreiche Partnerhochschulen weltweit und internationale Studienabschnitte und Doppelabschlüsse den Studierenden die Möglichkeit bieten, von Anfang an im Unternehmensalltag glänzen zu können.
Sichtweisen, die auch von den Ergebnissen der Studie gestützt werden. Hochschulen, die im Ranking gut abgeschnitten haben, wissen, worauf es ankommt, heißt es dort. Sie haben es geschafft, sich gut zu vernetzen und pflegen Wissenschaftskooperationen mit verschiedenen Unternehmen, die Hochschulmessen organisieren und Lehrbeauftragte an die Hochschule schicken. Die Unternehmen bieten zudem Abschlussarbeiten an, die für die Entwicklung ihrer Produkte wichtig sind. Davon, so die Studie, profitieren die Absolventen.
Und auf diesen Weg möchte Hochschulpräsident Peter Niess die ganze Hochschule trimmen. „Über die beiden ersten Plätze der Fakultät Informatik und ESB Business School bin ich hocherfreut und sehe die Hochschule und die beiden Fakultäten auf dem richtigen Weg“, so kommentierte Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Niess die beiden Top-Platzierungen der Fakultäten Informatik und ESB Business School. „Schön wäre es, wenn in Zukunft nicht nur zwei, sondern jede Fakultät bei der Veröffentlichung von Hochschulrankings feiern kann“, so Niess weiter.
Durchgeführt wurde das Hochsculranking im Auftrag der Zeitschriften „Junge Karriere – Handelsblatt“ und der „Wirtschafts Woche“. Dabei wurde 5000 deutschen Personalchefs ein Fragebogen zugeschickt und danach gefragt, welche deutschen Hochschulen die besten Studenten ausbildet. Die Zeitschriften wählten diesen praktischen Ansatz, da Personalchef mit ihren Einstellungsentscheidungen über den beruflichen Erfolg der Absolventen entscheiden.


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