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Wirtschaft | 23.01.2009 16:37  Drucker

Kompromisslose Kundenorientierung überzeugt den Autokäufer


Kompromisslose Kundenorientierung überzeugt den Autokäufer

ICC-Chef Uwe Röhrig über die Autokrise und Experten, die noch nie ein Auto verkauft haben  Hannover-Langenhagen, 23. Januar 2009 - Die aktuelle und bisweilen negativ geprägte Berichterstattung über die so genannte Autokrise findet nicht bei allen Branchenexperten Zustimmung. Uwe Röhrig, Inhaber der Automobilberatung International Car Concept (ICC) http://www.icconcept.de in Hannover-Langenhagen, glaubt, dass die Krise der Autobranche zu einem guten Stück herbeigeredet wird. „Selbst wenn man berücksichtigt, dass der Gesamtmarkt in Deutschland 2008 gegenüber der Planung und Einschätzung leicht rückläufig war und meiner Einschätzung nach für 2009 mindestens das gleiche Potenzial hat, sind Markt und Kaufkraft vorhanden“, ist Röhrig überzeugt. Um erfolgreich zu sein, müsse der gesamte Autohandel eine kompromisslose Kundenorientierung erlebbar machen und damit die Erwartungshaltung des Kunden gegenüber dem Autohaus und den Produkten des Herstellers übertreffen. „Jeder, der im Verkauf tätig ist, ist nämlich mit einer grundsätzlich positiven Einstellung in seinem Job - wenn nicht, sollte er sich einen anderen suchen. Neben der positiven Einstellung ist jeder gute Verkäufer extrem fleißig, engagiert und kreativ. Das macht den nachhaltigen Erfolg aus und schafft das erforderliche Vertrauensverhältnis zum Kunden und damit die Bindung an die Marke sowie - ganz wichtig - an das Autohaus“, so die Überzeugung von Uwe Röhrig. Röhrig, der auch Wirtschaftssenator im Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmw.de ist, fordert dazu auch mehr Engagement von Seiten des Managements. „Denn Führen heißt erfolgreich machen. Nur wer von den verantwortlichen Führungskräften dies auch beherzigt, hat den nachhaltigen Erfolg.“ Die aktuelle Modellpalette an hervorragenden Fahrzeugen, innovative Dienstleistungsbausteine bei Reparaturservice, Leasing und Finanzierung sowie die von staatlicher Seite ausgelobten Förderungen beim Kauf eines schadstoffarmen Wagens gelte es proaktiv zu vermarkten und zu verkaufen.  „Doch leider ist festzustellen, dass es ganz Schlaue gibt, die auch hier das Haar in der Suppe suchen und auch finden, aber in Summe keine besseren und Erfolg versprechende Alternativen im Köcher haben.“ Bei genauerem Hinsehen sei aber zu erkennen, so der frühere Vertriebschef für Mercedes und Maybach, „dass die allermeisten dieser so genannten Fachleute noch nie in ihrer beruflichen Laufbahn ein Auto verkauft haben und damit auch nicht in direkter Abhängigkeit von Erfolgsprovision ihren Lebensunterhalt bestreiten mussten.“ Deren destruktive Berichterstattung in Form von Analyse und Bewertung, ohne konstruktive und erkennbare Lösungsansätze zeigen das für Röhrig sehr deutlich.

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Quelle: icconcept.de
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