Regensburg, 24. Mai. Allein in Deutschland gehen 25% der Todesfälle auf Krebserkrankungen zurück, so das Statistische Bundesamt. Weltweit liegt die Zahl der tödlichen Krebsfälle bei etwa 13 Millionen, damit ist Krebs Todesursache Nr. 1. Verbesserte Therapien stehen daher auch beim 47. Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (Asco) im Mittelpunkt. Vom 3.-7. Juni erwarten die Veranstalter des weltweit größten Branchentreffs der Krebsforschung gut 30.000 Ärzte in Chicago, Illinois. Innovative Medikamente, beispielsweise zur Bekämpfung von Brust- und Prostatakrebs, entstehen dabei zu einem großen Teil auf biotechnologischer Basis. Sie ermöglichen eine individualisierte medizinische Versorgung der Krebspatienten und erhöhen so die Chancen auf Heilung.
Renommierte Unternehmen wie Bayer und Roche werden Anfang Juni auf der Asco ihre neuesten Forschungsdaten in punkto Krebstherapie vorstellen. Roche beispielsweise präsentiert auf dem Kongress aktuelle Ergebnisse aus Studien zu fortgeschrittenem Haut-, Lungen- und Eierstockkrebs. Dabei setzt Roche im Kampf gegen Krebs vorrangig auf personalisierte Therapien. Dahinter steht die detaillierte Erbgutanalyse des Patienten mittels Biomarkern. Forscher ermitteln so das genetische Profil des Tumors, das die gezielte individualisierte Behandlung ermöglicht. Für den Patienten bedeutet das eine Minimierung der Nebenwirkungen sowie die Ersparnis einer anstrengenden Chemotherapie. „Personalisierte Verfahren stehen inzwischen verstärkt im Fokus der Biotech-Forschung“, weiß Thomas Hartauer, Vorstand der Lacuna AG und seit mehr als 10 Jahren im Gesundheitssubsektor Biotech engagiert. Zwar stecke die Branche an diesem Punkt noch in ihren Anfängen, doch das Potenzial erweise sich als viel versprechend, so Hartauer weiter.
Bereits heute übertreffen biotechnologische Lösungen trotz ihres hohen Forschungsaufwands den klassischen Pharma-Sektor deutlich. In 2010 überholten sie im Volumen die neu auf den Markt kommenden pharmazeutischen Produkte um mehr als das fünffache. Hier entsteht ein produktiver und zukunftsfähiger Markt, der in den nächsten Jahren zunehmend ausgebaut wird. „Vor diesem Hintergrund bietet sich auch für Investoren ein interessantes Umfeld“, erläutert Thomas Hartauer. „Auf diese Weise partizipieren sie an einer wachstumsstarken Branche und unterstützen gleichzeitig die Entwicklung innovativer Therapien.“
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LACUNA – 1996 in Regensburg gegründet – ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Regensburg. Dem Namen Lacuna (lat. Lücke, Nische) verpflichtet, entwickelt, vermarktet und vertreibt Lacuna neuartige Investmentfonds- und Beteiligungskonzepte. Bei der Umsetzung dieser Konzepte arbeitet die Regensburger Investmentgesellschaft mit externen Spezialisten – Fondsberatern, Betreibern und Initiatoren – zusammen, die ihre Fachkompetenz bereits langjährig und erfolgreich unter Beweis gestellt haben. Das Fundament bei der Beurteilung und Auswahl dieser Partner bildet ein eigenes, unabhängiges Research. Als eigenständige Gesellschaft kann Lacuna so die optimalen Partner für ihre Investoren auswählen. Neben dem Engagement in Nischenmärkten sieht Lacuna in den Sektoren Gesundheit und Umwelt ihre Kernbranchen.
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