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Wirtschaft | 04.04.2011 15:03  Drucker

Ein aktueller Blick auf die US-Gesundheitsreform


Regensburg, 04.April. Nach der Einigung zur US-Steuerreform stehen nun dringlich die Neuerungen im Gesundheitssystem an. Wann und ob die Reform umgesetzt wird, ist noch unklar. Experten erwarten für das kommende Jahr weiterhin kontroverse Diskussionen und Gerichtsverfahren. Unabhängig von dem Ausgang dieses Prozesses sieht Michael Mullen, unabhängiger Berater des Fondsmanagers Adamant Biomedical Investment AG und Managing Director bei Tarvos Capital Management LLC, die Forderung nach sparsamen Versorgungslösungen und innovativen Ansätzen für bisher nicht behandelbarer Fälle jedoch unverändert. Neben kostengünstigen Generika werden daher zukünftig insbesondere innovative biotechnologische Medikamente eingesetzt. Erst kürzlich wurde auf dem US-Markt ein neues Produkt zur Behandlung der Autoimmunerkrankung Lupus zugelassen. Mit Benlysta erwartet Hersteller Human Genome Sciences für die kommenden Jahre Umsätze in Höhe von über 2 Mrd. USD. Nach Bekanntgabe der FDA-Zulassung für das Präparat verzeichnete das Unternehmen einen Kursanstieg von 13%. Unter anderem an diesem Beispiel zeigt sich das Zukunftspotenzial von Biotech-Medikamenten.

 

US-Gesundheitssystem: Ein politisches Tauziehen?

Mit jährlichen Pro-Kopf-Ausgaben von weit über 6.000 USD ist das Gesundheitssystem der USA bislang eines der teuersten weltweit. Noch dazu zeigt sich das US-amerikanische System als eines der ineffizientesten. Obama setzt an dieser Stelle u.a. mit Innovationsförderung an. Methoden der Biotechnologie helfen, mehr Effizienz in den Gesundheitssektor zu bringen. „Ob nun die von Obama geplante Reform umgesetzt oder eine andere Form der Gesundheitsversorgung entworfen wird, klar ist, dass Amerika nicht um eine minimale Wohlfahrtsstaatlösung herumkommt“, so Thomas Hartauer, Vorstand der Regensburger Lacuna AG, die 1999 einen Biotech-Fonds aufgelegt hat. „Zu den ohnehin noch etwa 50 Mio. nicht Versicherten sind in der jüngeren Vergangenheit etliche hinzugekommen, die aufgrund des Arbeitsplatzverlustes die Krankenversicherung nicht mehr bezahlen konnten und kündigen mussten. Eine kostengünstige Grundversicherung ist somit dringend notwendig“, führt Hartauer weiter aus.

 

Michael Mullen, der als unabhängiger Berater für unseren Fondsmanager Adamant die US-Märkte vor Ort beobachtet und analysiert, teilt seine Einschätzung zur Gesundheitsreform mit: „Bislang erfolgt die planmäßige Implementierung der Healthcare-Reform. Hintergrund: Die Republikaner verfügen nicht über ausreichend Sitze im Kongress, um den Präsidenten zu überstimmen. Diese Situation könnte sich frühestens Ende 2012 ändern, dann stehen die nächsten Präsidentschaftswahlen an. Hier sehe ich durchaus die Option, dass die Republikaner im Falle eines Wahlsieges die Implementierung stoppen könnten.“ Doch auch aktuell laufen bereits einige Gerichtsverfahren von Reformgegnern. Hier wird argumentiert, die Neuerungen seien aufgrund ihrer Versicherungspflicht verfassungswidrig. „Bisher erfolgten hier fünf Urteile von untergeordneten Gerichten, drei für und zwei gegen die Reform – je nachdem, ob der Richter von den Demokraten oder den Republikanern eingesetzt wurde“, erläutert Thomas Hartauer. Eine Entscheidung wird hier wohl das Urteil des „Surpreme Court“ bringen. „Wir erwarten aufgrund der Zusammensetzung des obersten Gerichts eine knappe Entscheidung zugunsten der Reform, vermutlich in 2012“, so Hartauer weiter.

 

US-Gesundheitsmarkt aus Investorensicht

„Wie sich zeigt, wird eine Umstrukturierung des US-Healthcare-Systems in jedem Fall kommen“, sagt Hartauer. „Mit der Konsequenz, dass Fortschritte, die neben kurzfristigen Einsparpotenzialen wie bei Generika auch langfristig zu Kostensenkungen führen, stärker gefördert werden.“ Biotech-Sektor gewinnt in diesem Zusammenhang mit seiner Innovationskraft zunehmend an Bedeutung. Denn statt bei der Symptombekämpfung setzen moderne Biotechnologien direkt bei den Ursachen an und können so die Behandlungskosten senken. „Dahinter steht eine Effizienz, an der auch Investoren partizipieren können“, erläutert Hartauer. Der Regensburger Marktexperte nennt in diesem Zusammenhang ein anschauliches Beispiel: „Schauen wir auf die Entwicklung des US-amerikanischen Biotech-Unternehmens Human Genome Sciences. Hier erreichte der Kurs im Zuge der Zulassung des neuen Lupus-Medikaments Benlysta deutlich zweistellige Zuwachsraten.“ Von dieser Entwicklung profitieren auch unsere Anleger, denn Human Genome Sciences ist per 11.03.2011 zu etwa 2,4% im Portfolio des Lacuna - Biotech gewichtet. Auch für die Zukunft erwarten die Gesundheitsmarktspezialisten Michael Mullen und Thomas Hartauer gute Aussichten: „Benlysta ist nach über 50 Jahren das erste neu zugelassene Medikament zur Behandlung von Lupus. Allein diese Situation birgt hervorragende Chancen – für die Patienten und für Investoren.“ Aktuelle Zahlen unterstützen diese Prognose. So leiden in den USA etwa 1,5 Mio. Menschen an der Autoimmunerkrankung, weltweit sind es über 5 Mio. Für sie wird ab sofort eine Behandlung möglich. „Damit sorgt ein neues Medikament – in diesem Fall Benlysta – für bessere Therapieerfolge und bringt einem Markt gleichzeitige starke Wachstumsaussichten“, resümiert Hartauer.

 

Mehr über Biotechnologie und die Lacuna AG erfahren Sie unter www.lacuna.de

 

LACUNA – 1996 in Regensburg gegründet – ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Deutschland (Regensburg). Dem Namen Lacuna (lat. Lücke, Nische) verpflichtet, entwickelt, vermarktet und vertreibt Lacuna neuartige Investmentfonds- und Beteiligungs­konzepte. Bei der Umsetzung dieser Konzepte arbeitet die Regensburger Investmentgesellschaft mit externen Spezialisten – Fondsberatern, Betreibern und Initiatoren – zusammen, die ihre Fachkompetenz bereits langjährig und erfolgreich unter Beweis gestellt haben. Das Fundament bei der Beurteilung und Auswahl dieser Partner bildet ein eigenes, unabhängiges Research. Als eigenständige Gesellschaft kann Lacuna so die optimalen Partner für ihre Investoren auswählen. Neben dem Engagement in Nischenmärkten sieht Lacuna in den Sektoren Gesundheit und Umwelt ihre Kernbranchen.

 

Zur Veröffentlichung frei gegeben. Für weiteres Bildmaterial, Informationen oder Interview-Termine wenden Sie sich bitte an:

 

Verantwortlicher Herausgeber

Lacuna AG

Thomas Hartauer

T. 0941 99 20 88 0

F. 0941 99 20 88 38

E. hartauer@lacuna.de

 

PR-Agentur:

gemeinsam werben oHG   

Kristina Reichmann      

T. 040 769 96 97 12      

F. 040 769 96 97 66      

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Allgemeiner Risikohinweis: Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen und keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Der Wert der Fondsanteile sowie die Einnahmen daraus können sowohl fallen als auch steigen. Hinweise zu Chancen, Risiken sowie den Gebühren entnehmen Sie bitte dem letztgültigen ausführlichen Verkaufsprospekt. Die Lacuna AG veröffentlicht ausschließlich Produktinformationen und gibt keine Anlageempfehlung. Maßgeblich sind die Angaben im Verkaufsprospekt sowie der aktuelle Halbjahres- und Jahresbericht. Den Verkaufsprospekt und die Rechenschaftsberichte erhalten Sie kostenlos bei der Lacuna AG, Furtmayrstraße 3, 93053 Regensburg, sowie bei Banken und Finanzberatern. Zahl- und Informationsstelle in Österreich ist Raiffeisen Zentralbank Österreich AG, Am Stadtpark 9, A-1030 Wien.

 

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 Informationen

Quelle: lacuna.de
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