Strass ist vor allem bei Frauen sehr beliebt. Der Modeschmuck ist ein perfekter Edelsteinersatz. Das nötige Kleingeld, um sich mit echtem Geschmeide zu behängen, haben die wenigsten. So muss man wohl oder übel, will man sich mit Ringen, Ketten und Broschen schmücken, auf Imitate zurückgreifen. Das muss sich aber gar nicht negativ anhören, denn diese Imitate sehen den echten Edelsteinen täuschend ähnlich.
Strass wurde im 18. Jahrhundert von Georg Friedrich Strass entwickelt. Der Franzose bekam damals den Auftrag von König Ludwig XV. Er sollte für den Hof günstigen Schmuck liefern, da ein hoher Bedarf da war. Doch echter Schmuck war natürlich zu teuer, den konnte man sich schon damals, selbst am Königshof, nicht leisten. Somit wurde der Strass entwickelt.
Es gibt ihn in allen erdenklichen Farben und Formen. Man kann daraus Ketten, Ohrringe, Ringe, Broschen und viele andere Schmuckstücke herstellen. Aber man kann mit Strasssteinen auch selbst Dinge verschönern. So gibt es die sogenannten HotFix Strasssteine, die mit einer Klebeschicht versehen sind, die bei Temperaturen von 120 Grad flüssig wird. Dadurch kann man sie einfach und schnell aufbügeln. Damit werden Textilien verziert, Hosen, Jacken, Kleider, Schuhe, überall halten diese Steine fest und machen etwas ganz Besonderes aus den Kleidungsstücken. Selbst auf Kunststoff können sie angebracht werden, beispielsweise auf einem Haarreif.
Am bekanntesten sind die Swarovski Strasssteine. Diese und viele andere Strasssteine kann man in losem Zustand oder als Schmuckstücke auf der Website der Görlach Besatzschmuck GmbH finden. Der Fachmann für Strass ist seit 1947 auf dem Markt und für Modeschmuckliebhaber ein Anziehungsmagnet, auf den man nicht verzichten möchte.


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