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Schlagzeilen | 29.03.2010 12:44  Drucker

Eigene Klinik: Das Textbüro unterstützt „Orden vom mystischen Schrein“


Eigene Klinik: Das Textbüro unterstützt „Orden vom mystischen Schrein“

„Das Interesse von Zeitungen und Zeitschriften ist ein wesentlicher Schlüssel, um Sponsoren für die Arbeit in unseren Krankenhäusern zu gewinnen“, sagt Charsten Wienbreyer. Wichtig sei es auch, dass Meldungen und Artikel systematisch über das Internet verbreitet werden, um die Öffentlichkeit über die Anliegen des „Ancient Arabic Order of the Nobles of the Mystic Shrine“ (AAONMS) zu informieren. Genau das ist eine Spezialität des Textbüros, der Nachrichten-Redaktion im Multimedia-Internet-Park Zweibrücken.

 

Charsten Wienbreyer: „Mit 22 spezialisierten Kinderkrankenhäusern ist der 1871 von amerikanischen Freimaurern gegründete ‚Orden vom mystischen Schrein’ eine der ältesten Wohltätigkeits-Organisationen der neueren Geschichte.“ Wienbreyer ist der künftige Präsident des „Emirat Tempel“, der neu zu gründenden Dachorganisation des „Ordens“ in Europa. Unterstützung für die Gründung eines eigenen europäischen Dachverbandes bekommen die so genannten Shriner nun auch von Textbüro-Gründer Cornelius Bischoff. Dieser hat sich vor rund acht Jahren auf Kommunikationsberatung im Gesundheitswesen spezialisiert. Das Anliegen der Shriner zu unterstützen hält der 45-Jährige für selbstverständlich.

 

Bischoff: „Unsere Gesellschaft braucht mehr Menschen, die sich in einem Ehrenamt engagieren.“ Im Falle seines eigenen Engagements sieht der freiberuflich arbeitende Redakteur zudem eine Möglichkeit, einige der Vorurteile abzubauen, die mit den Aktivitäten der Freimaurer, vor allem in Deutschland, verbunden sind. Da die Unterstützung des Shrines gleichermaßen für Männer und Frauen offen steht und es  zudem keine Voraussetzung ist, selber Mitglied des Freimaurerbundes zu sein, hatte der Kulturwissenschaftler die Möglichkeit genutzt, einen Blick auf die Aktivitäten der „diskreten Gesellschaft“ zu werfen.

 

Nach den Recherchen des gelernten Journalisten zählt der „Orden vom mystischen Schrein“ rund 400.000 Mitglieder, die durch Mitglieds-Beiträge, Spenden, die Organisation von Sport- oder Tanzveranstaltungen, Bingo-Abenden und andere Aktivitäten, neben den genannten Krankenhäusern auch eine intensive Forschung auf den Gebieten von Wirbelsäulenschäden, Rückenmarksverletzungen, Verbrennungsmedizin und bei der Behandlung des so genannten Wolfsrachens finanzieren.

 

„Vision der europäischen Shriner ist es nun, mittelfristig auch in Europa eine solche Klinik entstehen zu lassen“, sagt Charsten Wienbreyer. Bislang haben sich die rund 800 „Nobles“, die es in Europa gibt, darauf konzentriert, die Mittel zur Verfügung zu stellen, um Patienten zur Behandlung in die USA, bzw. nach Mexiko oder Kanada zu transportieren. Dieser Umstand werde sich wohl auch kurzfristig nicht ändern obwohl die, mit dem  Transport, der individuellen Betreuung, mit Vor- und Nachbehandlungen und zahlreichen Operationen verbundenen, Kosten enorm sind. Hinzu kommt, dass die jugendlichen Patienten durchgehend, bis zu dem Eintritt ihrer Volljährigkeit, vollkommen kostenlos in den Einrichtungen der Shriner behandelt werden.

 

„Eine Prothese wächst nicht mit“, erklärt Wienbreyer und auch Verbrennungsopfer, die in den Spezialkliniken der Shriner, selbst bei einer Schädigung von 95% ihrer Hautoberfläche, eine Chance zu Überleben hätten, bedürfen fortgesetzter Betreuung. Mit einer Klinik in Europa würden sich die Gelder unmittelbar für die Behandlung einsetzen lassen.

 

Nach eigenen Angaben habe der „Ancient Arabic Order of the Nobles of the Mystic Shrine“ seit seiner Gründung über 835.000 Kinder und Jugendliche betreut. Das Budget für die stationäre Behandlung, für Forschung, Diagnose, Therapie und den Unterhalt der Kliniken beziffert Wienbreyer auf rund 850 Mio. USD (ca. 620 Mio. €) in 2009. Nur rund acht Prozent des Geldes würden in die Verwaltung der Krankenhäuser investiert. Interessenten, die mehr über Arbeit und Anliegen der europäischen Shriner erfahren möchten, bekommen weitere Informationen bei Charsten Wienbreyer (E-Mail: charsten.wienbreyer(at) t-online.de)

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