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Schlagzeilen | 19.03.2010 11:00  Drucker

Kaiserschnittentbindungen liegen im Trend. Jede dritte Frau entscheidet sich für das Skalpell


In den letzten Jahren hat sich die Anzahl der Geburtsoperationen enorm erhöht. Entschieden sich im Jahr 2002 noch ein Fünftel der Gebärenden für einen Kaiserschnitt, waren es 2008 bereits ein Drittel. Die Gründe für eine Operation liegen nicht etwa darin, dass sie medizinisch notwendig wäre. Im Gegenteil: Es scheint ein allgemeiner Trend zu sein, sich dem Geburtsschmerz zu entziehen und dem Neugeborenen einen Wunschgeburtstag auf den Lebensweg mitzugeben. Das Nachrichtenportal www.news.de berichtet über die Vor- und Nachteile der geplanten Geburt.


Angelina Jolie, Victoria Beckham, Heidi Klum – sie alle haben ihre Babys per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht. Doch nicht nur die Promiwelt entscheidet sich immer öfter für den medizinischen Eingriff. Auch hierzulande werden immer mehr Geburten mit dem Skalpell durchgeführt. Wie Dr. Jürgen Langosch vom TK-Ärztezentrum erklärt, hängt das vor allem mit dem höheren Alter der Gebärenden zusammen. Werdende Mütter ab 35 sind längst keine Seltenheit mehr, haben aber häufig mit komplizierten Schwangerschaften zu kämpfen. Ein Kaiserschnitt wird deshalb von vielen Ärzten empfohlen.


Andererseits fürchten sich viele Frauen vor den Wehen oder sie möchten die Schwangerschaft um zwei Wochen verkürzen. Auch der Einfluss auf den perfekten Geburtstermin spielt eine Rolle bei der Entscheidung. Dabei ist ein Kaiserschnitt gar nicht schmerzfreier als die natürliche Geburt. Die meisten Frauen kämpfen noch bis zu zehn Tage nach der Entbindung mit Wundschmerzen. Und auch die Gesundheit (http://www.news.de/gesundheit.html) des Kindes leidet mitunter, denn die Babys erkranken häufiger an Diabetes, Krebs oder Asthma.


Weitere Informationen:

http://www.news.de/gesundheit/855048127/programmierte-geburt/1/



Kontakt:

Lisa Neumann


Unister Media GmbH

Barfußgässchen 12

04109 Leipzig


Tel: +49/341/49288-240

Fax: +49/341/49288-59

lisa.neumann@unister-media.de




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Quelle: news.de
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